HomeAllgemein

Webseiten für mobile Geräte optimieren: 5 Tipps für Nutzerfreundlichkeit

Like Tweet Pin it Share Share Email

Webseiten, die sich ausschließlich an PC-Nutzer richten, sind zu einer Seltenheit geworden. Mit gutem Grund, denn damit wird ein riesiges Zielpublikum von vornherein ausgeschlossen. Für die meisten Privatnutzer ist das Smartphone das Hauptgerät zur Internetnutzung. Dementsprechend konzentrieren sich zahlreiche Branchen mit ihren Online-Services auf mobile Geräte. Dazu gehören zum Beispiel Banken, die zahlreiche Funktionen in ihren eigenen Apps zur Verfügung stellen. Auch beim Online Gaming wird auf mobile User gesetzt: Besonders beliebt sind hier Browserspiele, die auf ebenso auf dem PC wie auf mobilen Geräten funktionieren. Beispiele hierfür sind unter anderem Goodgame Empire oder World of Warships. Aber auch im Online Casino funktionieren viele Spiele am besten auf dem Handy oder dem Tablet. Bei einer Betrachtung dieser Angebote zeigt sich durchweg, dass die erfolgreichsten Unternehmen eine hohe Nutzerfreundlichkeit auf mobilen Geräten erreicht haben. Es gibt aber auch noch Webseiten, die kaum oder nur halbherzig optimiert sind. Lange Ladezeiten, Reizüberflutung und schlechte Lesbarkeit sind auf dem Smartphone die Folge. Es kann zwar durchaus aufwendig sein, eine bestehende Webseite an die mobile Nutzung anzupassen. Dass es sich lohnt, steht jedoch außer Zweifel.

Je früher, desto besser

Wer ein neues Webangebot erstellt, sollte gleich von Anfang an die Nutzung auf verschiedenen Plattformen mit einplanen. Denn wer Elemente und Inhalte auf größtmögliche Kompatibilität mit den gängigen Formaten ausrichtet, hat später deutlich weniger Aufwand. Wer hingegen bereits eine umfangreiche Webseite betreibt, muss sich auf viel Arbeit einstellen. Auch wenn einer Webseite neue Features hinzugefügt werden, sollte vom ersten Moment an auch die mobile Nutzung mit einbezogen werden.

Website-Checker nutzen

Wer sich nicht sicher ist, wie gut die eigene Webseite auf mobilen Geräten funktioniert, sollte zunächst einmal einen Test machen. Dazu reicht es aber nicht aus, sich auf dem eigenen Smartphone mal ein wenig durch das Menü zu klicken. Denn aufgrund der großen Vielfalt von Geräten auf dem Markt sind verschiedene Bildschirmgrößen unbedingt zu berücksichtigen. Darüber hinaus fallen manche Probleme bei einem oberflächlichen Test gar nicht auf. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, ein Analysetool zu nutzen. Solche Tools werden von zahlreichen Anbietern kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Google Mobile Friendly Test richtet sich auch an weniger erfahrene Nutzer und ist in verschiedenen Sprachen verfügbar. Der W3C Mobile Checker bietet erfahrenen Webentwicklern viele zusätzliche Informationen, ist aber nur auf Englisch verfügbar.

Mobile Website oder adaptives Layout?

Eine wichtige Grundsatzentscheidung ist die Wahl der Anpassungsstrategie. Vom Gesichtspunkt der Nutzerfreundlichkeit her ist eine eigene mobile Webseite klar zu bevorzugen. Sie kann deutlich besser an die Möglichkeiten und Einschränkungen mobiler Geräte angepasst werden. Oft werden auf einer mobilen Webseite nur die wichtigsten Funktionen der Webseite übernommen, so dass sich die Bedienung deutlich einfacher gestaltet. Der große Nachteil einer separaten mobilen Seite ist der Aufwand. Denn jede Änderung muss zweimal umgesetzt werden, einmal auf der PC-Version und einmal auf der mobilen Version. Ein adaptives Layout ist in dieser Hinsicht deutlich einfacher zu unterhalten. Allerdings kommt es bei dieser Variante öfter zu Darstellungsproblemen auf Geräten mit unüblichen Displayformaten.  Neben dem Aufwand hat auch die Art der Webseite Einfluss auf die Entscheidung. Wer einen Blog betreibt, bei dem vor allem der Text im Vordergrund steht, kann mit einem adaptiven Layout sehr erfolgreich sein. Wer hingegen eine komplexe Webseite mit großem Funktionsumfang betreibt, muss sich wahrscheinlich wohl oder übel die Mühe machen, separate Webseiten für mobile Geräte zu erstellen.

Ladezeiten beachten

Die Nutzer von mobilen Geräten möchten Internetangebote auch dann nutzen, wenn sie außer Haus unterwegs sind. Webseiten, die mit einer Vielzahl von Skripts und Bildern überladen sind, werden über das Mobilfunknetz unter Umständen nur langsam geladen und werden für den Nutzer so zum Ärgernis. Skripts lassen sich zwar nicht völlig vermeiden, da sie oft für die Darstellung von Werbung benötigt werden, können aber trotzdem oft reduziert werden. Auch die Größe von Bilddateien kann auf mobilen Geräten meist deutlich verringert werden. Denn Dateien, die auf einem 24 Zoll-Monitor verschwommen aussehen, können auf dem Handybildschirm gestochen scharf wirken. Mit Maßnahmen wie der Verwendung separater Bilddateien kann die Ladezeit auf mobilen Geräten daher deutlich verringert werden.

Testen, testen, testen

Zu jedem erfolgreichen Optimierungsprozess gehört auch, die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen zu überprüfen. Denn irgendwo schleichen sich immer kleinere oder größere Fehler ein. Manchmal führt die Optimierungsmaßnahme für eine Plattform auf einer anderen zu Problemen. Darum gilt es, sowohl unter Nutzung von Website-Checkern als auch auf echten Geräten, die Veränderungen auf Herz und Nieren zu prüfen. Nur so kann eine fehlerfreie und nutzerfreundliche Funktionsweise für die Besucher der Webseite garantiert werden.

 

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 5.0/5 (1 vote cast)
Webseiten für mobile Geräte optimieren: 5 Tipps für Nutzerfreundlichkeit, 5.0 out of 5 based on 1 rating

Comments (0)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen