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Wichtige Kennzahlen im Ecommerce

Wichtige Kennzahlen im Ecommerce
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Der Handel im Internet wird immer komplexer und kompetitiver. Nicht nur in Sachen Produktportfolio gilt es sich vom Wettbewerb zu differenzieren. Wenn das nicht möglich ist, entscheiden andere Faktoren, wie Kundenservice, Kulanz und der richtige kommunikative Umgang mit den Kunden. Neben all diesen Faktoren gilt es auch die Kostenseite im Griff zu haben.

Auch wenn die Besucherzahlen sich positiv entwickeln, heißt das noch lange nicht, dass dies auch für den Umsatz und die Effizienz allgemein gilt.Trotz positiver Gesamtentwicklung gilt es insbesondere auch dann die Kennzahlen und somit auch die Kosten im Griff zu halten. Insbesondere bei den klein- und mittelgroßen Online-Shops werden sehr häufig die kaufmännische Basis vernachlässigt.

KPIs immer im Blick

Shop-Statistiken, ein Kampagnencontrolling im Marketing und nicht zuletzt auch buchhalterische Aufgaben gilt es im Griff zu haben. Damit dies gelingen kann, gibt es mittlerweile zahlreiche Tools, um die Kostenrechnung und die anderen wichtigen Kennzahlen auch tatsächlich im Griff halten zu können.

Das kleine Ein-Mal-Eins in Sachen Finanzen

Am Ende des Tages muss Geld verdient werden und die Kosten exakt den einzelnen Abteilungen bzw. Aufträgen zugewiesen werden. Denn Umsatz ist bekanntermaßen nicht auch gleich Gewinn und nicht der Marketingkanal mit dem höchsten Umsatz auch gleichzeitig der profitabelste Kanal. Daten aus Finanzbuchhaltung, dem Controlling sollten in Einklang gebracht und analysiert werden. Auch Fragen, was letztlich das Verpackungsmaterial kostet, wie sich die Lohnkosten entwicklen. Also, es müssen die fixen und variablen Kosten berücksichtigt werden, damit final geprüft werden kann, welche finanziellen Aufwendungen pro Bestellung entstanden sind.

Welche Kanäle sind tatsächlich profitabel?

  • Kosten pro Bestellabwicklung
  • Wareneinsatz / durchschnittlicher Warenkorb
  • Rentabilität
  • Umsatzrendite pro Marketingkanal

Eine weitere wichtige Kennzahl ist dann der durchschnittliche Erlös, der sich wie folgt berechnen lässt:

Durchschnittlicher Warenkorb – durchschnittlicher Wareneinsatz – Kosten pro Bestellung – weitere Kosten (z.B. Provisionen oder Gebühren)

Mit dieser Berechnung lässt sich letztlich die Effektivität bzw. Profitabilität der Vertriebskanäle berechnen. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist zudem die Berücksichtigung der Retouren sowie der Versandkosten. Viele Bestellungen werden ab einer gewissen Warenkorbhöhe kostenfrei geliefert. Für den Händler fallen aber Kosten an und auch diese müssen final erfasst und berücksichgtigt werden.

Wer die Umsatzrendite also im Griff hat, wird seinen Shop steuern und nachhaltig weiterentwickeln können. Die Finanzen im Griff zu haben, ist die Grundlage, jedoch noch längst noch nicht in allen Köpfer der Online-Händler verankert.

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