HomeBitcoin

Wie Kryptowährungen sich in Zukunft verändern

Wie Kryptowährungen sich in Zukunft verändern
Like Tweet Pin it Share Share Email

Egal ob Bitcoin oder Ethereum, Kryptowährungen sind sehr beliebt, aber leider auch sehr umweltschädlich. Nachdem der große Vorstoß von Ethereum mit einem neuen Verarbeitungssystem mittlerweile gescheitert ist und die vollständige Umsetzung auf Jahre, wenn nicht Jahrzehnte nach hinten verschoben werden musste, so zumindest die offizielle Info der Macher von Ethereum, stellt sich natürlich die Frage wie Kryptowährungen in Zukunft weiterhin existieren können. Fakt ist ja das gerade der extreme Energiebedarf ein immer mehr wachsendes Problem darstellt und es nicht abzusehen ist, ob, wie und vor allem wann sich dieses Problem lösen lassen wird.

Natürlich sind nachhaltige Miningfarmen durchaus eine Option. Die Versorgung von Computersystemen mit Solar, Wind und Wasserkraft ist eine gute Alternative, vor allem für das Energieproblem, aber gerade in Zeiten in denen der Energiehunger der Menschheit immer weiter wächst müssen natürlich auch herkömmliche Systeme weiterhin mit Energie versorgt werden. Gerade in Deutschland spüren wir aktuell die Auswirkungen auf diese Problematik sehr deutlich, weil viele Energieversorger, vor allem von günstiger Energie, mittlerweile Pleite gegangen sind und die frei gewordenen Kunden nun bei anderen Versorgern teilweise zum 3-fachen Preis aufgenommen werden müssen. Der Schnittpreis für eine Kilowattstunde Strom wurde dank der deutschen Politik mittlerweile auf ca. 33-35 Cent angehoben, wobei einigen Kunden aber auch Preise bis zu 99 Cent je Kilowattstunde zahlen sollen.

Diese Preistreiberei ist gerade in Deutschland hausgemacht, weil enorm viel Energie ins Ausland, nahezu verschenkt wird und später wieder von ausländischen Atomkraftwerken teuer zurückgekauft werden muss. Aber das soll hier nicht das Thema sein, sondern nur der Hintergrund warum Kryptowährungen immer weiter in Verruf geraten. Eine Lösung muss her und sobald diese gefunden ist werden Kryptowährungen ihren Siegeszug erst richtig antreten können. Doch wie sieht diese Lösung aus und vor allem wie wird sie sich auswirken?

Nimmt man sich zum Beispiel herkömmliche Bitcoin Trader als Beispiel, die mittlerweile ihre Dienste sogar auf mobiler Basis anbieten, dann hat man schon einige Punkte der Lösung auf der Hand. Am Beispiel von https://immediateedge.biz/de/ kann man zum Beispiel klar sagen das hier keine echten Kryptotransaktionen stattfinden, sondern lediglich intern auf eigenen internen Konten gehandelt wird. Somit lässt sich ein großer Teil an Zeit und vor allem Energie einsparen. Das ein Trader so vorgeht ist nur logisch, Trades die mehrere Stunden dauern oder enorme zusätzliche Netzwerkgebühren haben würden den Verbrauch nur unnötig weiter in die Höhe treiben und vor allem den Kryptohandel für Menschen die mit kleineren Beträgen handeln, uninteressant machen. Also finden bei einem klassischen Trader erst dann „echte Kryptobuchungen“ statt wenn ein Kunde einzahlt oder ausgezahlt werden möchte.

Mit dieser Praxis könnte man dann auch weiterhin Kryptowährungen verbreiten. Natürlich nur wenn man auf die Anonymität verzichtet und die Kryptowährungen z.B. über ein Bankensystem laufen lässt. Das würde aus einer Kryptowährung eine Art digitales Geld machen. Genau das hat bereits die chinesische Regierung mit dem E-Yuan getan und auch die europäische Zentralbank ist mittlerweile dabei ein solches System vorzubereiten. Das bedeutet das es in absehbarer Zeit auch bei uns in Deutschland digitales Geld geben wird.

Der elektronische Euro, so wie er bisher geplant ist, soll in Zukunft genauso anonym und sicher sein wie ein Bitcoin oder Ethereum. Sprich es soll keine Möglichkeit geben dieses digitale Zentralbankengeld zu verfolgen. Allerdings wird damit lediglich das schleichende Ende des Bargeldes vorangetrieben und sicherlich wird es technische Möglichkeiten geben Konten und Personen einander zuzuordnen, davon ist stark auszugehen.

Was dadurch allerdings ebenfalls passieren wird ist die Tatsache das sich die Nachfrage nach einfacheren und anonymeren, schlechter zu kontrollierenden Möglichkeiten, der digitalen Eigentumsübertragung, massiv erhöhen wird. Vielleicht werden aber auch Kryptowährungen als Bestandteil des digitalen Wirtschaftsökosystems akzeptiert und integriert. Warum sollte eine E-Euro App nicht auch in der Lage sein E-Euro in Bitcoin oder Ethereum in E-Euro umzurechnen. Eigentlich ist das eine technisch ganz simpel zu lösende Frage.

Damit könnten klassische Kryptowährungen auf Dauer durchaus in unseren Alltag Einzug halten, auch wenn es eher als unwahrscheinlich anzusehen ist, solange das Energieproblem nicht gelöst ist.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 0.0/5 (0 votes cast)

Comments (0)

Schreibe einen Kommentar

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen