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Ist WooCommerce das Shopsystem der Zukunft?

Ist WooCommerce das Shopsystem der Zukunft?
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Im deutschsprachigen Raum gehört WooCommerce, kurz Woo, leider immer noch nicht zum anerkannten Standard. Wieso? WooCommerce ist kostenfrei und hat die weltweit größte Community eines Open Source Projektes zusammen mit WordPress hinter sich. Präsenz auf Messen, teure Events und große Mengen an Werbung? Fehlanzeige!

Das weltweit am meisten genutzte Content Management System WordPress wird bereits seit 2013 durch WooCommerce erweitert. WooCommerce ist ein Plugin (Modul) was aus dem seit 2003 stets weiter entwickelten Blogsystem WordPress ein vollwertiges Shopsystem mit nahezu allen Möglichkeiten macht. Mehrfach im Jahr folgen Erweiterungen, Updates und Verbesserungen.

Warenwirtschaftssysteme wie Billbee oder andere lassen sich über die flexible Rest-API-Schnittstelle schnell, sicher und einfach verbinden.

Wie von WordPress gewohnt, gibt es mit über 100.000 Plugins die vermutlich größte Bibliothek an kostenfreien und kostenpflichtigen Erweiterungen für nahezu jeden Wunsch. Auch das macht WP + Woo zu einem Alleskönner.

Da das System, die Themes und die Plugins sich so schnell weiter entwickeln, ist eine WordPress WooCommerce Agentur sehr empfehlenswert. Ein WooCommerce Experte hilft zudem oftmals binnen kurzer Zeit bei kleinen oder auch größeren Problemen im Shop und sorgt mit einer Wartung auch für Sicherheit und Zuverlässigkeit.

5 Mythen rund um WordPress & WooCommerce:

  1. WooCommerce Shops sind nur für kleine Shops bis 1.000 Produkten geeignet
    → Komplett falsch! Es gibt performante WooCommerce Online Shops mit 100.000 Produkten und mehr. Dafür sind aber spezielle Entwicklungen notwendig.
  2. WordPress ist unsicher
    → Blödsinn! Da weltweit am meisten Webseitenbetreiber und Onlinehändlern WP + WOO nutzen, ist für Häcker das System interessant und daher gibt es auch vermehrt Bugfixes. Es ist aber NICHT unsicherer als andere Systeme!
  3. WooCommerce hat keine Warenwirtschaft
    → Richtig und falsch! Woo hat eine einfache Lagerbestandsverwaltung, was bei 80% der Webshopbetreibern ausreichend ist. Für alle anderen Fälle gibt es die API Anbindung zu diversen Wawi-Anbietern, wie Billbe, JTL, Plentymarkets, Vario & co.
  4. Wp + Woo ist unprofessionell
    → Absoluter Schwachsinn! WordPress als Basis basiert auf den wichtigsten Standard-Programmiersprachen HTML, CSS, PHP, MySQL, JavaScript und entsprechenden Frameworks wie jQuery, React etc.
    Dadurch ist es maximal flexibel und immer erweiterbar
  5. WordPress ist doch nur ein Content Management System
    → Genau und gerade das macht es zusammen mit WooCommerce so mächtig! Wieso kaufen wir ein Produkt? Weil uns der Inhalt überzeugt. Shopware beispielsweise hat auf der DMEXCO 2018 Shopware 6 vorgestellt mit einem Page Builder. Wow! Das ist seit vielen Jahren schon mit dem für Content ausgelegten System Wp möglich. Allein das ist das wohl größte Argument für Wp mit Woo.

 

Wieso WooCommerce so leistungsstark ist und was es aus macht?

Der letzte genannte Mythos ist gleichzeitig der größte Vorteil. „Content is king“ und das nicht nur für die Auffindbarkeit in der Suchmaschine, den Qualitätsfaktor für Suchmaschinenwerbung, sondern vor allem auch für den Besucher des Shops, der sich idealerweise direkt zu Recht findet und in Text- und Bildwelten eintaucht und kauft!

Die maximale Flexibilität mit Erweiterungen auf Basis von Standard-Programmiersprachen macht es nahezu konkurrenzlos und das auf einem weltweiten Markt! Ein paar Statistiken zur Nutzungsrate und Verbreitung gibt es hier.

Es gibt kaum Anforderungen, welche nicht mit einer ggf. individuellen Entwicklung möglich sind.

Was sind bei WooCommerce die wichtigsten Faktoren:

  1. Hosting
    Ähnlich wie bei allen anderen Systemen, ist das Hosting der antreibenden Motor für jeden Seitenbesucher sowohl die Pflege des Shops im Backend. Da WordPress und WooCommerce zahlreiche Prozesse im Hintergrund abwickelt und automatisiert abarbeitet, ist ein Billighosting für z.B. 3,99 im Monat nicht empfehlenswert und ist meistens auch die größte Problemquelle. Grobe Richtung: Ab 10,– Euro im Monat ist ein Hosting für einen kleinen Shop Ernst zu nehmen.
  2. Das richtige Theme in Kombination der wichtigsten Plugins
    Ein schönes Layout geht mit fast allen Themes, aber bei über 100.000 Templates ist es nicht immer gleich gut programmiert. Das bedeutet, dass bei jedem Aufruf teilweise unnötige Eigenschaften und Funktionen mit geladen werden, was die Ladezeit als auch die Serverlast erhöht. Daher ist hier mit Bedacht zu handeln und auf den Rat von Spezialisten und Experten zu hören – siehe unten.
  3. Sichere Passwörter + Updates
    Häufig wird in alten Blogberichten von großen Sicherheitslücken gesprochen. Im Verhältnis zu der hohen Nutzungsrate ist die Sicherheit eines WordPress-Systems jedoch enorm hoch. Häufigste Fehlerquellen: „admin“ als Benutzername, schwache Passwörter, kein htaccess Schutz, automatische Passwortspeicherung und Virus auf dem Client-Rechner, veraltete Plugins und nicht durchgeführte Updates. Daher macht auch eine professionelle Wartung Sinn.
  4. Caching + Bildkomprimierung
    Google Site Health sowie der Page Speed sind immer wichtiger werdende Faktoren für Webseiten und Webshops. Caching-Plugins wie WpRocket helfen hier sehr gut und einfach und sorgen für kurze Ladezeiten. Mit einem kostenfreien Bildkomprimierer wie EWW Image Optimizer können Sie zudem automatisch vom Server alle Bilder, Grafiken und Icons verkleinern und optimieren lassen. Und das sind nur einige der wichtigsten Faktoren.

 

Fazit: Wer auf einen weltweiten Standard mit starkem Wachstum und hoher Akzeptanz und geringen Fixkosten setzen möchte, sollte Wp + Woo auf jeden Fall mal testen und sich ggf. nach WooCommerce Agentur Preisen erkundigen und sich beraten lassen.

Bild: © apinan, stock.adobe.com

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